Willys MB 1942 ----------- es wurden 654 MB's mit chinesischen Typenschildern gebaut. Meiner hat  wohl eine sehr außergewöhnliche Geschichte und Merkmale die bis jetzt alle Jeep Spezialisten  ( oder solche die sich als Spezialisten  bezeichnen ) vor ein Rätsel gestellt hat. Hier einige Meinungen :         Die 654 MB's wurden alle nach China geliefert (meiner war in Österreich eingesetzt)         Chinesische Schilder wurden nur in Zink hergestelt ( meine sind Messing ).         Slatgrill wurde nur Jänner und Februar ausgeliefert ( meiner ist ein Slatgrill 31.3.42 ).         --- und überhaupt - das ist ein Nachbau.         Also für wirklich hilfreiche Meinungen zum Thema - wie kommt ein early MB mit chinesischen Typenschildern nach Österreich - bin ich sehr dankbar und - nehmt die Literatur über Jeeps nicht allzu genau.
Beim Zerlegen fand ich noch weitere "early" Merkmale. Leider war die Karosserie sehr rostig. Nach den Sandstrahlarbeiten mußten viele Stunden an Schweißarbeiten geleistet werden .
Meinen GPW fand ich vor vielen Jahren auf einen Friedhof, wo er im Winter als Schneeräumgerät eingesetzt wurde. Damals wußte ich noch wenig über die Unterschiede Ford-Willys. Ich erkannte nur den 'Ford' Schriftzug auf der Rückwand. Erst bei der Restaurierung fand ich heraus, daß der Jeep vermutlich nicht beim Österreichischen Bundesheer gelaufen ist, und deshalb orginal erhalten blieb. Es war erstaunlich, wo ich überall das 'F' gefunden habe. 
Da die Motorleistung nicht überragend war, wurde er komplett überholt. Die Karosserie mußte natürlich auch an den obligatorischen Stellen geschweißt werden. Zu der Zeit gab es nur NOS Ersatzteile und keine Reparaturbleche.
Mein Gelände-Jeep
Gefunden in einem Schuppen, wo er vom Besitzer vor Jahren abgestellt,  und sein damaliger Dienst als Jagdfahrzeug durch einen Lada ersetzt wurde. Im ersten Moment war er unter viel Gerümpel und Heu nicht zu finden. Nachdem er wieder Tageslicht sah, bekam er Benzin, etwas Öl und eine neue Batterie. Nach drei Startversuchen fuhr ich damit nach Hause.
Bei unseren jährlichen Treffen in der Steiermark fahren wir nicht nur Forststraßen. Je unfahrbarer die Strecke, desto interessanter.
Eine Komplettrestaurierung war nicht notwendig. Lediglich der Lack und Reifen wurden erneuert und die Bremsen überarbeitet.
Bei einigen Ausfahrten im Schnee und extremen Gelände war eine Winde notwendig, dehalb mußte eine Capstan montiert werden .
Reparatur des Hauptbremszylinders im Gelände. Der Jeep wird einfach am Hacken eines Ward La France hochgezogen.
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