Es wurden 654 MB's mit chinesischen Typenschildern gebaut. Meiner hat wohl eine sehr außergewöhnliche Geschichte und Merkmale. die bis jetzt alle Jeep Spezialisten (oder solche, die sich als Spezialisten bezeichnen ) vor ein Rätsel gestellt hat. Hier einige Meinungen: Die 654 MB's wurden alle nach China geliefert (meiner war in Österreich eingesetzt ) Chinesische Schilder wurden nur in Zink hergestelt (meine sind Messing ).   --- und überhaupt --  das ist ein Nachbau.  Also, wie kommt ein early MB mit chinesische Typenschildern nach Österreich ?
Beim Zerlegen fand ich noch weitere "early" Merkmale. Leider war die Karosserie sehr rostig. Nach den Sandstrahlarbeiten mußten viele Stunden an Schweißarbeiten geleistet werden .
Meinen GPW fand ich vor vielen Jahren auf einen Friedhof, wo er im Winter als Schneeräumgerät eingesetzt wurde. Damals wußte ich noch wenig über die Unterschiede Ford-Willys. Ich erkannte nur den 'Ford' Schriftzug auf der Rückwand.
Es war auch noch der orginale GPW Motor eingebaut Da die Motorleistung nicht überragend war, wurde er komplett überholt. Die Karosserie mußte natürlich auch an den obligatorischen Stellen geschweißt werden. Damals gab es nur NOS Ersatzteile und keine Reparaturbleche.
Mein Gelände - Jeep
Gefunden in einem Schuppen, wo er vom Besitzer vor Jahren abgestellt  und sein damaliger Dienst als Jagdfahrzeug durch einen Lada ersetzt wurde. Im ersten Moment war er unter viel Gerümpel und Heu nicht zu finden. Nachdem er wieder Tageslicht sah, bekam er Benzin, etwas Öl und eine neue Batterie.
Bei einigen Ausfahrten im Schnee und extremen  Gelände war eine Winde notwendig, deshalb mußte eine Capstan montiert werden .
Erst bei der Restaurierung fand ich heraus,daß der Jeep vermutlich nicht beim Österreichischen Militär gelaufen ist, und deshalb orginal erhalten blieb. Es war erstaunlich, wo überall das 'F'  gefunden wurde
Eine Komplettrestaurierung war nicht notwendig. Lediglich der Lack und Reifen wurden erneuert und die Bremsen überarbeitet.
Bei unseren jährlichen Treffen in der Steiermark fahren wir nicht nur Forststraßen, sondern suchen extreme Passagen. Je unfahrbarer die Strecke, desto interessanter.
Reparatur des Hauptbremszylinders im Gelände. Der Jeep wird einfach am Hacken eines Ward La France hochgezogen.
Nach drei Startversuchen fuhr ich damit nach Hause.
und jedes Jahr wundern wir uns, welches Gelände man mit dem Willys bezwingen kann.
--- >  rechtes Vorderrad 1 Meter über Grund